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Vorsorge20.11.2025 4 Min. Lesezeit

Brustselbstuntersuchung — Schritt für Schritt

So tasten Sie Ihre Brust richtig ab — eine einfache Anleitung für zu Hause

Die Brust-Wahrnehmung (oft "Selbstuntersuchung" genannt) ist ein Weg, um Ihren Körper kennenzulernen. Sie ist als alleinige Methode keine Früherkennung im Sinne der S3-Leitlinie Mammakarzinom — sie ersetzt weder die ärztliche Tastuntersuchung noch den Brustultraschall oder die Mammographie. Auch bei sorgfältiger Selbstuntersuchung können kleine, tiefe oder noch nicht tastbare Veränderungen (z. B. DCIS) unbemerkt bleiben.

Worauf zu achten ist

Bei Frauen mit Zyklus eignet sich ein Zeitpunkt nach der Periode, wenn das Brustgewebe weicher ist. Ohne Zyklus (Wechseljahre, Hormonspirale, nach Hysterektomie): ein fester Kalendertag im Monat. Aktives Ausdrücken der Brustwarze ist nicht erforderlich.

Wann zur Ärztin?

  • Jede neue tastbare Veränderung oder Verhärtung
  • Hautveränderungen (Rötung, Orangenhaut, Einziehungen)
  • Spontane Flüssigkeit aus der Brustwarze
  • Größen- oder Formveränderung einer Brust
  • Persistierende einseitige Beschwerden
  • Und immer: Wenn etwas anders ist als bisher und Sie sich Sorgen machen

Wichtig: Bitte verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Selbstwahrnehmung. Die ärztlich-klinische Vorsorge (jährliche Tastuntersuchung ab dem 30. Lebensjahr, Mammographie-Screening 50–75 J. nach Einladung) bleibt unverändert wichtig.

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