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Vorsorge05.03.2026 4 Min. Lesezeit

Vorsorge ab 20 — Was wird untersucht?

Ihr Leitfaden zur gynäkologischen Krebsvorsorge nach Alter

Die gynäkologische Krebsvorsorge ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen für Frauen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen abhängig vom Alter unterschiedliche Untersuchungen. Doch was genau passiert bei der Vorsorge?

Ab 20 Jahren

  • Jährliche Tastuntersuchung des inneren Genitals
  • PAP-Abstrich (Zellabstrich vom Gebärmutterhals)
  • Beratung zu Verhütung und Familienplanung

Ab 30 Jahren

  • Zusätzlich: Tastuntersuchung der Brust
  • Inspektion der Haut (Brust und Achselhöhle)
  • Anleitung zur Brustselbstuntersuchung

Ab 35 Jahren

  • Ko-Testung: PAP-Abstrich + HPV-Test (alle 3 Jahre)
  • Bei unauffälligem Ergebnis: nächster Test in 3 Jahren
  • Die jährliche klinische Untersuchung bleibt bestehen

Ab 50 Jahren

  • Zusätzlich: Mammographie-Screening (alle 2 Jahre, ab 2024 bis 75 Jahre)
  • Stuhltest auf okkultes Blut (Darmkrebsvorsorge)
  • Tastuntersuchung des Enddarms

Ergänzende Untersuchungen

Über die Kassenleistung hinaus gibt es individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die je nach persönlicher Situation in Frage kommen können. Welche sinnvoll sind, besprechen wir im Beratungsgespräch — die Entscheidung treffen Sie ohne Druck und nach schriftlicher Kostenaufklärung.

Quellen

  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Krebsfrüherkennungs-Richtlinie / oKFE-RL 2025
  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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Sprechen Sie uns gerne an — wir beraten Sie persönlich.