Vorsorge ab 20 — Was wird untersucht?
Ihr Leitfaden zur gynäkologischen Krebsvorsorge nach Alter
Die gynäkologische Krebsvorsorge ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen für Frauen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen abhängig vom Alter unterschiedliche Untersuchungen. Doch was genau passiert bei der Vorsorge?
Ab 20 Jahren
- Jährliche Tastuntersuchung des inneren Genitals
- PAP-Abstrich (Zellabstrich vom Gebärmutterhals)
- Beratung zu Verhütung und Familienplanung
Ab 30 Jahren
- Zusätzlich: Tastuntersuchung der Brust
- Inspektion der Haut (Brust und Achselhöhle)
- Anleitung zur Brustselbstuntersuchung
Ab 35 Jahren
- Ko-Testung: PAP-Abstrich + HPV-Test (alle 3 Jahre)
- Bei unauffälligem Ergebnis: nächster Test in 3 Jahren
- Die jährliche klinische Untersuchung bleibt bestehen
Ab 50 Jahren
- Zusätzlich: Mammographie-Screening (alle 2 Jahre, ab 2024 bis 75 Jahre)
- Stuhltest auf okkultes Blut (Darmkrebsvorsorge)
- Tastuntersuchung des Enddarms
Ergänzende Untersuchungen
Über die Kassenleistung hinaus gibt es individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die je nach persönlicher Situation in Frage kommen können. Welche sinnvoll sind, besprechen wir im Beratungsgespräch — die Entscheidung treffen Sie ohne Druck und nach schriftlicher Kostenaufklärung.
Mehr zur jährlichen Vorsorge in unserer Praxis.
Mehr zur GynäkologieQuellen
- Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Krebsfrüherkennungs-Richtlinie / oKFE-RL 2025
- Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)