Brust-Selbstuntersuchung
Schritt für Schritt — so lernen Sie Ihre Brust kennen und nehmen Veränderungen gegenüber dem Vormonat besser wahr. Die Selbstuntersuchung ersetzt keine ärztliche Vorsorge.
Wann & wie oft untersuchen?
monatlich · Regelmäßig zur gleichen Zeit
nach Periodenbeginn (Brustgewebe weich). Ohne Zyklus — Wechseljahre, Hormonspirale, nach Hysterektomie — ein fester Tag im Monat
In Ruhe — Selbstuntersuchung kennt Ihre Brust, ersetzt aber keine ärztliche Vorsorge
Anleitung in 6 Schritten
Wählen Sie einen Schritt — Erklärung, Bewegungen und konkrete Tipps direkt darunter.
Vor dem Spiegel betrachten
Stellen Sie sich mit freiem Oberkörper vor einen Spiegel. Betrachten Sie beide Brüste zunächst mit herabhängenden Armen, dann mit erhobenen Armen und zuletzt mit den Händen auf den Hüften.
- Auf Größen- oder Formveränderungen achten
- Hauteinziehungen oder Vorwölbungen erkennen
- Rötungen oder Schwellungen beobachten
- Veränderungen der Brustwarzen prüfen
Grenzen der Selbstuntersuchung
Die Selbstwahrnehmung ist ein wertvoller Baustein, hat aber Grenzen.
- Auch bei sorgfältiger Selbstuntersuchung können kleine, tiefliegende oder nicht tastbare Veränderungen (z. B. duktales Carcinoma in situ, DCIS) unbemerkt bleiben.
- Die Selbstuntersuchung ersetzt weder die ärztliche Tastuntersuchung noch den Brustultraschall oder die Mammographie.
- Bei Implantaten, nach Brust-OPs oder nach Bestrahlung kann die Selbstwahrnehmung schwieriger sein — sprechen Sie uns gerne an.
- Die klinische Brustuntersuchung beim Frauenarzt ist ab dem 30. Lebensjahr jährlich Kassenleistung; das Mammographie-Screening-Programm läuft 50–75 Jahre nach Einladung.
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Wir beraten Sie gerne — ob Vorsorge, Abtasten oder Abklärung.