Eisenmangel bei Frauen — erkennen & behandeln
Warum Frauen besonders häufig betroffen sind und was wirklich hilft
Etwa jede fünfte Frau im gebärfähigen Alter leidet unter Eisenmangel. Die Ursache liegt meist in der monatlichen Menstruation: Starke Blutungen können die Eisenspeicher schneller entleeren, als der Körper sie über die Nahrung auffüllen kann.
Typische Symptome
- Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
- Blasse Haut und brüchige Nägel
- Haarausfall und trockene Haut
- Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit
- Schwindel und Kurzatmigkeit bei Belastung
- Restless Legs (unruhige Beine)
Diagnose
Ein einfacher Bluttest gibt Aufschluss: Wir bestimmen den Ferritin-Wert (Speichereisen), das Serumeisen und die Transferrinsättigung. Ein Ferritin unter 30 ng/ml deutet auf einen Eisenmangel hin — auch wenn der Hb-Wert noch normal ist.
Therapie
- Orale Eisenpräparate (Tabletten/Saft) — 1. Wahl bei leichtem Mangel
- Eiseninfusion — bei starkem Mangel, Unverträglichkeit oder Schwangerschaft
- Ernährungsberatung — eisenreiche Lebensmittel mit Vitamin C kombinieren
In unserer Praxis bieten wir Eiseninfusionen bei nachgewiesenem Mangel an — schnell wirksam und gut verträglich.
Mehr zur EiseninfusionQuellen
- WHO: Iron deficiency anaemia, 2023
- DGGG: Leitlinie Eisenmangel in der Gynäkologie