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— Gynäkologie · Hormonsprechstunde —

Hormonsprechstunde

Individuelle Hormondiagnostik und Beratung bei Wechseljahresbeschwerden, Zyklusstörungen, PMS und weiteren hormonellen Themen.

WechseljahrePMSZyklusSchilddrüse
Wann sinnvoll?

Wann eine Hormonsprechstunde helfen kann

Hormonelle Beschwerden zeigen sich oft vielfältig. Die folgenden Themen sind typische, aber nicht abschließende Anlässe — auch andere Beschwerden können hormonell mitbedingt sein. Sprechen Sie uns gerne an.

Wechseljahresbeschwerden

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und weitere Beschwerden in der Perimenopause und Postmenopause.

Zyklusstörungen

Unregelmäßige, verstärkte oder ausbleibende Monatsblutungen können auf hormonelle Veränderungen hinweisen.

PMS / PMDS

Ausgeprägte körperliche oder emotionale Beschwerden vor der Menstruation, die den Alltag beeinträchtigen.

Schilddrüsenprobleme

Die Schilddrüse beeinflusst den gesamten Hormonhaushalt. Funktionsstörungen können vielfältige Beschwerden verursachen.

Haarausfall / Hautprobleme

Hormonelle Dysbalancen können sich durch vermehrten Haarausfall, Akne oder trockene Haut äußern.

Kinderwunsch

Eine gezielte Hormondiagnostik kann bei unerfülltem Kinderwunsch wichtige Hinweise auf mögliche Ursachen liefern.

Hormone im Lauf des Lebens

Vier Lebensphasen

Hormonelle Themen verändern sich mit dem Lebensalter. Jede Phase bringt eigene Fragen.

01
Pubertät

In der Pubertät beginnt der Körper, verstärkt Geschlechtshormone zu produzieren. Zyklusunregelmäßigkeiten sind in den ersten Jahren häufig und in der Regel kein Grund zur Sorge. Bei ausbleibender Regelblutung oder starken Beschwerden kann eine Abklärung sinnvoll sein.

02
Reproduktives Alter

Im reproduktiven Alter spielen Hormone eine zentrale Rolle für den Zyklus, die Fruchtbarkeit und das allgemeine Wohlbefinden. Zyklusstörungen, PMS oder Kinderwunsch sind häufige Anlässe für eine hormonelle Abklärung.

03
Perimenopause

Die Perimenopause bezeichnet die Übergangsphase vor der letzten Menstruation. Schwankende Hormonspiegel können zu unregelmäßigen Zyklen, Hitzewallungen und Schlafstörungen führen. Eine individuelle Beratung kann helfen, Beschwerden einzuordnen und zu behandeln.

04
Postmenopause

Nach der letzten Menstruation sinken die Östrogen- und Progesteronspiegel dauerhaft. Dies kann sich auf Knochengesundheit, Herz-Kreislauf-System und Lebensqualität auswirken. Gemeinsam besprechen wir, ob und welche Maßnahmen für Sie sinnvoll sein können.

Diagnostik

Wie wir vorgehen

Hormonanalyse · zyklusgerecht

Östradiol, Progesteron, FSH, LH, Prolaktin, Gesamttestosteron, SHBG und AMH werden je nach Fragestellung gezielt abgenommen — der ärztlich festgelegte Zyklustag ist entscheidend für die Aussagekraft. AMH und die Antralfollikelzahl (AFC) im Ultraschall gelten als verlässliche Marker der Eierstockreserve.

Zyklusmonitoring

Sonographische und hormonelle Verlaufskontrolle über einen oder mehrere Zyklen — zur Beurteilung von Follikelreifung, Eisprung und Endometriumaufbau.

Schilddrüsendiagnostik

TSH, fT3, fT4 — bei Auffälligkeiten ergänzt um TPO- und TG-Antikörper (Hashimoto-Thyreoiditis-Diagnostik). Die Schilddrüse beeinflusst Zyklus, Stimmung und Stoffwechsel oft erheblich.

Androgen-Status

Bei Verdacht auf PCOS oder Hyperandrogenämie nutzen wir Gesamttestosteron und SHBG (zur Berechnung des freien Androgen-Index), ergänzt um DHEAS und bei Bedarf 17-OH-Progesteron. Eine weitergehende Nebennieren-Diagnostik erfolgt nur bei spezifischem klinischem Verdacht.

Ultraschall

Ergänzende bildgebende Beurteilung von Uterus, Endometriumaufbau, Ovarien (Follikelzahl, AFC), ggf. Schilddrüse.

Therapieoptionen

Welche Möglichkeiten es gibt

Die passende Therapie entsteht im Gespräch — auf Basis Ihrer Diagnostik, Ihrer Beschwerden und Ihrer persönlichen Ziele.

01
Hormonersatztherapie (HRT)

Die Hormonersatztherapie nutzt heute überwiegend körperidentische Hormone (gelegentlich „bioidentisch" genannt) — das entspricht dem Leitlinien-Standard. In einem ausführlichen Beratungsgespräch wägen wir gemeinsam Nutzen und mögliche Risiken ab und finden die für Sie passende Anwendungsform. Individuell in Apotheken gemischte Hormoncocktails sind nicht ausreichend studienbelegt und gehören nicht zur leitlinienkonformen Therapie.

02
Phytotherapie

Pflanzliche Präparate können bei leichten bis mittleren Beschwerden unterstützend in Frage kommen. Welche Optionen für Sie sinnvoll sind, besprechen wir im persönlichen Beratungsgespräch.

03
Lebensstilberatung

Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Schlafhygiene haben einen nachweisbaren Einfluss auf den Hormonhaushalt. Wir besprechen alltagstaugliche Maßnahmen, die Ihre Beschwerden positiv beeinflussen können.

04
Nahrungsergänzung

Bestimmte Mikronährstoffe wie Vitamin D, Magnesium, B-Vitamine oder Omega-3-Fettsäuren können den Hormonhaushalt unterstützen. Eine gezielte Supplementierung wird auf Basis Ihrer individuellen Laborergebnisse empfohlen.

Häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen

Termin

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